Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte

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Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte ist eine Art Leitfaden, um glücklich zu werden. Aber er ist nicht im Stil eines Ratgebers mit der Formel zum Erfolg aufbereitet, sondern kommt in der Form einer Erzählung daher.

Geschrieben hat ihn der Personal Coach und Autor Robin S. Sharma. Das Buch sticht aus dem Meer der Lebensratgeber durch seine Erzählform heraus. Robin S. Sharma schrieb es, während er parallel als Anwalt tätig war. Heute leitet er das Unternehmen Sharma Leadership International. Er vermittelt unter anderem den Chefetagen von Microsoft und Nike verschiedene Führungstechniken.


Inhalt und Zusammenfassung
Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte erzählt von Julian Mantel. Er ist erfolgreicher Staranwalt. Sein ganzes Leben wird durch seine Arbeit bestimmt. Dann erleidet er eine Herzattacke, an deren Folgen er beinahe stirbt. Dadurch wird alles, woran er bis dahin geglaubt hatte, auf den Kopf gestellt. Nach einer langen und mühsamen Kur beschließt Julian nämlich, seinen Beruf nicht wieder aufzunehmen. Stattdessen begibt er sich auf eine Reise in den Himalaya.
 
Dort kommt er in einer abgeschiedenen Gegend in einem Kloster unter. Die Arbeit und Weisheiten der Mönche lehren ihn die wahre Bedeutung des Lebens. Er erkennt, dass sein vorheriges Dasein als Workaholic ihn nie wirklich glücklich gemacht hatte. Mit der vollständigen Konzentration auf einen immens hektischen und anstrengenden Arbeitsalltag war er einer Illusion von beruflicher Erfüllung hinterhergelaufen. Das Klosterleben zeigt ihm, was wirklich zählt. Julian befreit sich von den unwichtigen Dingen des Lebens und findet so einen Weg zu wahrem Glück.
 
 
Das Ziel vor Augen
Das Buch berichtet, wie Robin S. Sharma dem früheren Anwalt Julian Mantel nach seiner Selbstfindungsreise begegnet. Julian erzählt ihm von seinen Erfahrungen und seinen Erkenntnissen. So berichtet er nicht nur von seinem Leben, sondern verrät auch eine Reihe allgemeiner Ratschläge, die jedem Menschen dabei helfen können, das eigene Leben zu verbessern. Auf diese Weise erfährt der Leser, wie Julian nach und nach zu seinem Glück gefunden hat. Durch dessen Erzählungen werden Weisheiten über Selbstdisziplin, einen zufriedenen Geist, und innere Ruhe offenbart.
 
 
Botschaft und Bewertung
Der Mönch, der seinen Ferrari verkaufte enthält zwar durchaus wertvolle Tipps und Ratschläge, wie jeder sein eigenes Glück finden kann. Allerdings geht es in dem Buch nicht darum, einen Schritt-für-Schritt Ratgeber zu präsentieren. Es wird vielmehr ganzheitlich der Frage nachgegangen, was Glück eigentlich ausmacht. Auf welche Weise Menschen es schaffen können, ihre Ziele und Träume zu verwirklichen. Und zwar so, dass sie dabei nicht in der Sucht nach Arbeit und Erfolg enden, sondern es ihnen wirklich gut geht. Die Philosophie, dass weniger ist mehr, geht aus diesem Buch deutlich hervor.
 
Es eignet sich darum für Menschen, die auf der Suche nach Denkanstößen über die menschliche Natur sind. Menschen, die für eine alternative Sicht auf unser modernes, stressiges Leben offen sind, werden das Buch nicht aus den Händen legen, bis die letzte Seite aufgeschlagen wird. Die Erzählstruktur ermöglicht es dem Autor dabei, seine gesamten Lebenserfahrungen auf eingängliche Weise dem Leser zu vermitteln.

Euer Mönch

Sami Gashi