„Der Ernährungskompass“ von Bas Kast

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„Der Ernährungskompass“ von Bas Kast ist ein unterhaltsames, spannendes, vor allem aber höchst informatives Sachbuch, das neue Tipps zur Ernährung liefert und mit einigen Mythen aufräumt.

Über den Autoren

Bas Kast (*1973 in der Pfalz) schreibt vorwiegend Fachbücher, erst 2020 erschien sein erster belletristischer Roman. Er hat einen deutschen Vater und eine niederländische Mutter, weshalb er zweisprachig aufwuchs. Seine schulische Ausbildung absolvierte er in Utrecht, München und Kalifornien, sein Studium der Psychologie und Biologie in Bochum, Konstanz und am MIT. 1997 erhielt er den Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung. Nach dem Studium arbeitete er als Journalist bei Geo, Nature und dem Berliner Tagesspiegel, wo er 2002 ins Wissenschaftsressort wechselte. Seit 2008 ist er freier Journalist, schon 2003 erschien sein erstes Sachbuch („Revolution im Kopf“). Er erhielt mehrere Preise, so 2002 den Axel-Springer-Preis, 2006 den Heureka-Journalistenpreis und 2006 den European Science Writers Award. Sein Interesse an einer gesunden Ernährung hat einen persönlichen Hintergrund: Er leidet an verengten Herzkranzgefäßen und musste nach einem Angina-Pectoris-Anfall seine Ernährung komplett umstellen. Für den „Ernährungskompass“ recherchierte er drei Jahre lang. Bild der Wissenschaft zeichnete die Publikation als Wissensbuch des Jahres 2018 aus. Kast wird oft in Fernseh- und Radiosendungen eingeladen. Die Süßwasserschnecke Tylomelania baskasti wurde nach ihm benannt, weil er ihre malakologische Erforschung unterstützt hatte. Er ist verheiratet und hat drei Kinder, seine Frau ist Stammzellforscherin.

Über das Buch

Es geht im „Ernährungskompass“ um die Frage, was wirklich gesund ist. Dabei befasst sich der Autor mit zwei Themen, die miteinander zusammenhängen: unserer Ernährung und unserem Altern. Er erforschte unter anderem, wie sich besonders langlebige Völker (wie etwa die Japaner) ernähren, aber auch, wie man effizient abnehmen kann. Eine wichtige Fragestellung des Ratgebers ist, ob sich durch die richtige Ernährung typische Altersleiden vermeiden lassen und ob wir uns unter Umständen vielleicht sogar „jung essen“ können. Dabei denkt Kast unkonventionell bis richtig quer, denn er postuliert, dass viele Lebensmittel, die wir für gesund halten, uns unter Umständen in Wahrheit schaden. Für seine Thesen hat der Autor mehrere Tausend Studien herangezogen, deren Ergebnisse sich teilweise widersprechen. Er filterte daraus wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse zur wirklich gesunden Kost aus. Die Journalistenwelt bestätigt seine Expertise. Der SPIEGEL etwa schrieb in einer Rezension, dass dieses Sachbuch das Thema vollumfänglich behandle – etwas anderes brauche man danach nicht mehr zu lesen. Der Bestseller verkaufte sich bis Ende 2020 über eine Million Mal. Der Erfolg basiert auch darauf, dass Bas Kast zu einem ermutigenden Fazit kommt: So schwer ist die gesunde Ernährung nicht! Die enthaltenen Tipps greifen Mythen und gesicherte Erkenntnisse auf, so etwa:

  • #1: Im Fisch enthaltene Omega-3-Fettsäuren sind wirklich wichtig. Kast empfiehlt dreimal wöchentlich Fisch.
  • #2: Die Gesundheit von Milch grenzt an einen Mythos. Entsprechende Studien sponsort die Milchindustrie. Doch zu viel Milch und Milchprodukte schaden manchen Menschen. Insgesamt fördert Milch den Alterungsprozess.
  • #3: Schwarztee senkt das Sterblichkeitsrisiko um ~10 %, grüner Tee sogar um ~20 %.

Was bringt uns dieses Buch?

Es ist ein sehr umfassendes und höchst fundiertes Sachbuch, das nicht umsonst von der Fachwelt gelobt wird. Außerdem räumt es mit Mythen und Vorurteilen über die Ernährung auf. Beim Abnehmen hilft es ebenfalls.

Die Kernbotschaft lässt sich in der alten Weisheit „viel Licht erzeugt viel Schatten“ zusammenfassen. Allerdings ist es nicht ganz so einfach. Steve Jobs war ein Getriebener, was sich beim Lesen der Biografie nachvollziehen lässt. Möglicherweise hatte er gar keine andere Wahl, als die Umsetzung seiner Visionen auch mit der Peitsche voranzutreiben. Die im Buch von Walter Isaacson ausgezeichnet beschriebene Zwiespältigkeit des Computerrevolutionärs erzeugt beim unvoreingenommenen Betrachter mithin auch eine nicht gelinde Faszination. Steve Jobs quälte nicht nur seine Umgebung, sondern auch sich selbst: Wenn ihm etwas nicht gelang, brach er bisweilen in Tränen aus, was auch in der Öffentlichkeit registriert wurde. Flüche gehörten zu seinem alltäglichen Standardrepertoire. Dieses komplette Kaleidoskop einer gigantischen Gefühlswelt, die man in der von Technikern dominierten Computerbranche nicht vermutet hätte, zeigt die Biografie sehr facettenreich.


Euer
Sami Gashi

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