Business · Leadership & Strategie

Ich führe mit sanfter Hand.

Das heisst nicht weich. Es heisst, dass ich Menschen vertraue, bevor sie es beweisen müssen, und dass ich klar bin, wenn es zählt. Sieben Prinzipien, die sich bei mir bewährt haben.

  1. Vertrauen ist der Vorschuss, nicht die Belohnung.

    Wer erst Vertrauen bekommt, wenn er es verdient hat, bekommt es nie. Ich gebe es zuerst. Die wenigsten enttäuschen.

  2. Lange Zeithorizonte schlagen schnelle Siege.

    Ich treffe Entscheidungen so, als müsste ich in zehn Jahren noch dazu stehen. Das filtert erstaunlich viel Lärm heraus.

  3. Die besten Entscheidungen sind leise.

    Kein Drama, keine Ansage im Meeting. Nachdenken, entscheiden, umsetzen. Erklärt wird danach.

  4. Leiden können ist eine Führungskompetenz.

    Das habe ich im Training gelernt, nicht im Büro. Wer bei Kilometer acht nicht aufgibt, gibt auch im dritten schwierigen Quartal nicht auf.

  5. Klarheit ist Respekt.

    Unklare Erwartungen sind die häufigste Ursache für Frust im Team. Ich sage lieber einmal zu deutlich, was ich meine, als zehnmal zu vage.

  6. Wer weiss, wozu das gut ist.

    Mein Leitsatz, egal was passiert. Ein verlorener Kunde, ein Fehler, eine Absage: Irgendwo steckt etwas drin, das uns weiterbringt. Man muss es nur suchen wollen.

  7. Lernen ist keine Phase, sondern ein Betriebssystem.

    Ich lese, weil ich nicht alles selbst erleben kann. Jedes Buch ist ein Gespräch mit jemandem, der etwas vor mir herausgefunden hat.

Zum Schluss

Das sind keine Regeln, die ich immer einhalte. Es sind die, an denen ich mich messen lasse.

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