Die 4 Stunden Woche

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Nur halbtags arbeiten, dabei aber den Lebensunterhalt verdienen und erfolgreich sein? Ob das geht, will Gashi Sami vom Bücher Blog in „Die 4 Stunden Woche“ herausfinden. Darin beschreibt Autor Tim Ferris wie es gelingt, durch Delegieren und Outsourcing die Normalarbeitszeit bei vollem Gehalt zu halbieren.

US-Autor Timothy Ferriss schloss ein Studium der Ostasienwissenschaften an der Princeton Universität ab. 2001 gründete er BrainQUICK, einen Onlinehandel für Nahrungsergänzungsmittel, das er 2010 verkaufte. Seitdem hat er sich als Berater und Autor in den Bereichen Business, Fitness und Erfolg einen Namen gemacht. Außerdem agiert er als Business Angel in Startups, die er finanziell unterstützt. Vor dem Erscheinen von „Die 4 Stunden Woche“ war Ferries weitgehend unbekannt. Sein Werk vertrieb er zunächst über einen befreundeten Blogger. Es fand großen Anklang und schaffte es auf Platz 1 der Wall Street Journal- und New York Times-Bestsellerliste. Außerdem hält Ferries einen Weltrekord: Es gelangen ihm bei einer Live Sendung von Regis Philbin und Kelle Ripa 37 Tangodrehungen in einer Minute.

Inhalt von „Die 4 Stunden Woche“
Seinen Ratgeber baut Tim Ferries unter anderem auf dem Pareto-Prinzip auf. Es stammt vom italienischen Ökonomen Vilfredo Pareto, der eine spannende Beobachtung machte: in Italien war das Volksvermögen so verteilt, dass 20 Prozent der Reichen 80 Prozent des Vermögens besassen. Diese Tatsache legte er auf andere Lebensbereiche um: Geht es nach ihm, können vier Fünftel aller Probleme mit 20 Prozent Einsatz gelöst werden. Ferries ruft in „Die 4 Stunden Woche“ dazu auf, alle zwei bis vier Wochen genau zu prüfen, aus allen Aufgaben jene 20 Prozent auszuwählen, die 80 Prozent Output bedeuten. Dabei greift er mitunter zu drastischen Bildern: Der Leser soll sich zum Beispiel vorstellen, jemand hielte ihm eine Pistole an den Kopf und zwänge ihn, vier Fünftel aller zeitraubenden Aktivitäten aufzugeben.

Der zweite Grundsatz in „Die 4 Stunden Woche“ basiert auf dem Parkinson´schen Gesetz. Es besagt, dass sich die Aufgabenbereiche gemäß der Arbeitszeit ausdehnen. Grundsätzlich arbeitet Ferries in seinem Buch vier Faktoren heraus, die sich als DEAL abkürzen lassen. D steht für Definition der Ziele: es gilt unter anderem festzulegen, welchen Lifestyle der Leser pflegen möchte und wie dieser leitbar wird ohne rund um die Uhr zu arbeiten. Elimination bedeutet, sich auf das Wesentliche zu beschränken und Zeitfresser auszuklammern. Das „A“ lässt sich für Angestellte schwer umsetzen: Dabei geht es nämlich um Automatisierung und Outsoursince. „L“ wie liberation wird mit der zunehmenden Digitalisierung in vielen Betrieben aktuell: Ortsungebundenes Arbeiten und die „Befreiung“ von fixen Arbeitsplätzen und -zeiten ist aktuell wie nie.

Für wen „Die 4 Stunden Woche“ geeignet ist
Die Zielgruppe von Tim Ferries sind Unternehmer und Arbeitnehmer, die von dem vielzitierten „9 to 5-Job“ die Nase voll haben. Er schwört seine Leser darauf ein, in der neu gewonnen Freizeit genau das zu tun, worauf man Lust hat. Als ehemaliger Workoholic spricht Ferriss vielen aus der Seele, die knapp vor dem Burnout stehen. Er spricht bereits vor mehr als 10 Jahren von virtuellen Assistenten und Unternehmen und dem Home Office als eine der Möglichkeiten Zeit zu sparen.

Gashi Sami vom Bücher Blog gefällt der lockere und humorvolle Schreibstil.

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